Arbeitsgericht Berlin, Beschluss vom 18.02.2014, Az. 38 Ga 2145/14

Das Arbeitsgericht Berlin hat den Antrag des Fußballprofis Peer Kluge, am Training der Lizenz-Mannschaft von Hertha BSC teilnehmen zu können, ohne mündliche Verhandlung zurückgewiesen. Hertha BSC hatte Peer Kluge angewiesen, vorrübergehend am Trainings- und Spielbetrieb der 2. Mannschaft teilzunehmen. Mit seinem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wollte Peer Kluge erreichen, wieder am Profitraining teilnehmen zu können. Der Antrag hatte vor dem Arbeitsgericht Berlin keinen Erfolg, weil sich der Spieler arbeitsvertraglich verpflichtet hatte, auch an einem Training der 2. Mannschaft teilzunehmen. Diese vertragliche Bestimmung sei rechtswirksam und für beide Vertragsparteien bindend.