Das Landgericht Duisburg hat zwei Anträge auf Prozesskostenhilfe zweier Opfer der Loveparade-Katastrophe von Duisburg mangels Erfolgsaussichten abgelehnt.

Die beiden Frauen erlitten bei der Massenpanik auf der Loveparade in Duisburg vor fünf Jahren Verletzungen und beabsichtigten, das Land Nordrhein-Westfalen, die Stadt Duisburg, die Veranstalterfirma und deren Inhaber persönlich zu verklagen.

Das Landgericht Duisburg lehnte den Prozesskostenhilfeantrag mangels Erfolgsaussichten eines entsprechenden Klageverfahrens ab.

Aus rechtlichen Gründen könne weder das Land noch die Stadt Duisburg noch der Inhaber der Veranstalter haftbar gemacht werden.

Ansprüche auf Schmerzensgeld gegen die Veranstalterfirma seien trotz entsprechender Hinweise des Gerichts nicht ausreichend begründet worden.

Dem Landgericht Duisburg liegen eine Reihe weiterer Klagen auf Schadensersatz wegen der Loveparade-Katastrophe vor. Die erste Verhandlung dazu beginnt am 01.09.2015.