Erben und Vererben
Ihre Fachanwälte für Erbrecht und Vermögensnachfolge

Sie entscheiden selbst, wir helfen Ihnen dabei

Ihr persönliches Vermögen ist für Sie von besonderem Wert. Sie haben es im Laufe Ihres Lebens selbst aufgebaut und es ist oft mit unzähligen persönlichen Erinnerungen verbunden. Deshalb möchten Sie selbst entscheiden, wer nach Ihrem Tod Ihr Vermögen erhält. Wir verstehen Sie. So beraten, vertreten und unterstützen wir Sie als Ihre Partner in allen Belangen des Erbrechts und der Vermögensnachfolge. Unsere fachübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Sozietät ermöglicht eine umfassende Rechtsberatung auf höchstem Niveau. Gerade im Erbrecht und im Rahmen der Vermögensnachfolge sind steuerliche und bei Unternehmern ggf. auch gesellschaftsrechtliche Tücken und Fallstricke zu beachten.  Die fachübergreifende Bearbeitung durch unsere jeweils ausgewiesenen Experten und Fachanwälte für Erbrecht, Steuerrecht und Handels- und Gesellschaftsrecht garantieren Ihnen optimale, rechtsichere Lösungen.

Die beste Beratung für Ihr Vermögen

Wird die Erbfolge/Vermögensnachfolge nicht ausreichend geplant, drohen langwierige Streitigkeiten, kostspielige (erbschafts-)steuerliche Folgen und erhebliche Vermögensverluste. Unsere Fachanwälte verhindern das mit der langjährigen Erfahrung im Erbrecht und regeln gemeinsam mit Ihnen Ihre Angelegenheiten.

Beratung und Vertretung im Erbrecht und bei der Vermögensnachfolge

Das BGB geht von der Alleinerbschaft als Regelfall aus. In der Praxis wird der Erblasser jedoch regelmäßig von mehreren Personen beerbt. Streitigkeiten bei der Auseinandersetzung von Erbengemeinschaften und bei der Nachlassverwaltung sind oft vorprogrammiert. Häufig versperren sich einzelne Miterben aus sachfremden Gründen den vernünftigen und wirtschaftlich sinnvollen Regelungen. Wir unterstützen Sie bei der Ermittlung, Bewertung und Verwaltung des Nachlasses. Ihre Rechte setzen wir innerhalb der Erbengemeinschaft durch.

Das Pflichtteilsrecht garantiert Abkömmlingen, Eltern sowie Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern eine Mindestbeteiligung am Nachlass. Werden diese Personen enterbt, können Pflichtteilsansprüche geltend gemacht werden. Dem Pflichtteilsberechtigten stehen neben Zahlungsansprüchen auch Auskunftsansprüche sowie Wertermittlungsansprüche zu. Wir setzen begründete Pflichtteilsansprüche für Sie durch und wehren unbegründete Ansprüche ab.

Pflichtteilsergänzungsansprüche verhindern oder reduzieren die Möglichkeit der Aushöhlung der durch das Pflichtteilsrecht garantierten Mindestbeteiligung. Das sind die Fälle, in denen der Erblasser bereits zu Lebzeiten Vermögen verschenkt, um Pflichtteilsansprüche zu vermeiden oder zu reduzieren. In diesen Fällen ermitteln wir Ihre Ansprüche dem Grunde und der Höhe nach und setzen diese durch.

Jeder Erblasser kann seinen Erben selbst bestimmen. Das kann durch Einzeltestamente, gemeinschaftliches Ehegattentestament oder Erbvertrag erfolgen. Werden letztwillige Verfügungen ohne juristische Unterstützung errichtet, ergeben sich häufig Missverständnisse oder Unklarheiten. Wir helfen Ihnen, die gewollten Regelungen sicher zu gestalten. Dabei beraten wir Sie auch in steuerlicher Hinsicht und helfen bei der Vermeidung zukünftiger Erbstreitigkeiten.

Vermögende Unternehmer und Privatpersonen müssen darauf achten, ihre Vermögensnachfolge frühzeitig zu sichern. Dies kann besonders effektiv durch lebenszeitige Verfügungen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge geschehen. Dabei gilt es, alle steuerlichen Freibeträge, soweit möglich auch mehrfach, geltend zu machen. Auch sind gesellschaftsrechtliche Verträge und letztwillige Verfügungen so aufeinander abzustimmen, dass eine geordnete Übergabe an den geeigneten Nachfolger erfolgen kann. Das übernehmen wir gerne für Sie und zwar fachübergreifend durch unsere jeweils ausgewiesenen Experten und Fachanwälte für Erbrecht, Steuerrecht sowie Handels- und Gesellschaftsrecht.

Durch die Anordnung einer Testamentsvollstreckung kann der Erblasser sicherstellen, dass seine letztwilligen Verfügungen auch tatsächlich umgesetzt werden. Regelmäßig verhindert der Testamentsvollstrecker die Schädigung des Nachlasses und schützt minderjährige Erben. Der Testamentsvollstrecker verwaltet den Nachlass, er erfüllt Vermächtnisse, überwacht Auflagen und wickelt Teilungsanordnungen ab. Unsere Fachanwälte für Erbrecht übernehmen diese Rolle zuverlässig und konsequent.

 

Bereits zu Lebzeiten kann eine Vertrauensperson zur Verwaltung und Sicherung des Vermögens bevollmächtigt werden. Regelmäßig ersparen Altersvorsorgevollmachten die Bestellung eines gerichtlichen Betreuers. Durch Bevollmächtigte kann der für den Nachlass gefährliche Zeitraum zwischen dem Tod des Erblassers und Feststellung des Erben beziehungsweise Bestellung eines Testamentsvollstreckers überbrückt werden. Wir beantworten Ihnen dazu alle Fragen.

Wir beraten und unterstützen Sie in allen erbrechtlichen Angelegenheiten. Vorrangiges Ziel sind dabei außergerichtliche Regelungen, um unnötige Gerichtsprozesse und damit Verfahrenskosten zu vermeiden.

Kommt es jedoch zum Prozess, setzen wir uns vehement für Ihre Rechte vor Gericht ein. Wir vertreten Sie in Erbscheinverfahren, in Teilungsversteigerungsverfahren sowie in allen Zivilprozessen.

Urteile zum Erbrecht

Der Erblasser setzte seine Tochter als Alleinerbin ein und vermachte seinem Sohn ein Kaufrecht zum Verkehrswert für eine Wohnung (Kaufrechtsvermächtnis). Der Bundesfinanzhof (BFH) stellt fest, dass hierbei keine Steuerbefreiung nach den Bestimmungen für den Erwerb von Todes wegen in Betracht kommt. Grunderwerbsteuerlich relevanter Rechtsgrund für den Übereignungsanspruch sei der Kaufvertrag und nicht das Vermächtnis. Grundsätzlich ist zwar ein Kaufrechtsvermächtnis nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG i. V. m. § 3 Nr. 2 S. 1 GrEStG steuerbefreit. Dies gilt allerdings nicht, wenn einem Begünstigten nur ein Recht eingeräumt wird, das Grundstück zum Verkehrswert zu kaufen. In diesem Falle hat das Vermächtnis keinen Zuwendungscharakter, sondern nur eine instrumentelle Bedeutung. Zur Begründung führt der BFH in diesem Falle aus, dass das Vermächtnis keinen erbschaftsteuerlich relevanten Zuwendungscharakter hat (hierauf fällt keine Erbschaftsteuer an), sodass in diesem Falle die von den Gesetzgeber gewünschte Vermeidung einer Doppelbelastung von Schenkung-/Erbschaft-/Grunderwerbsteuer nicht zum Tragen kommt, sodass hier Grunderwerbsteuer anfällt (vgl. BFH, Urt. V. 16.01.2019, Az. II R 7/16).

Praxistipp:

Bei der Gestaltung von Testamenten sollte diese Steuerfalle durch eine möglichst steueroptimierte testamentarische Gestaltung vermieden werden.


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Verwaltungsverfahren zur Prüfung von Regressanträgen wegen unzulässiger Verordnung von Arzneimitteln sind nach dem Tod des Vertragsarztes unter Beteiligung des bzw. der Erben fortzusetzen (vgl. LSG Niedersachsen-Bremen, Urt. v. 08.11.2017, AZ L 3 KA 80/14).

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